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		<title>GH-Lounge - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Zus%C3%A4tzliche_Geber_mit_Neutralpunkt-Wiederkehr&amp;diff=3474</id>
		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutralpunktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm. Dieser Widerstand &amp;quot;sagt&amp;quot; sozusagen dem Sender, daß er es mit einem proportionalen Geber zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potentiometer und Widerstand.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel ''im'' Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks auf Platine.JPG|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdeckung eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir ''gleichzeitig'' mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sender voll ausgebaut.jpg|600px|thunb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier ein Bild des voll ausgebauten Senders. Die beiden zusätzlichen Schalter neben den Kreuzknüppelchen wurden montiert, sowie ein weiterer Ein|Aus|(Ein)-Schalter auf dem linken Schalterpaneel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Zus%C3%A4tzliche_Geber_mit_Neutralpunkt-Wiederkehr&amp;diff=3473</id>
		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-09T15:42:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutralpunktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm. Dieser Widerstand &amp;quot;sagt&amp;quot; sozusagen dem Sender, daß er es mit einem proportionalen Geber zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potentiometer und Widerstand.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks auf Platine.JPG|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdeckung eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir ''gleichzeitig'' mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sender voll ausgebaut.jpg|600px|thunb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier ein Bild des voll ausgebauten Senders. Die beiden zusätzlichen Schalter neben den Kreuzknüppelchen wurden montiert, sowie ein weiterer Ein|Aus|(Ein)-Schalter auf dem linken Schalterpaneel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Sender voll ausgebaut.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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				<updated>2024-11-07T20:25:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutralpunktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm. Dieser Widerstand &amp;quot;sagt&amp;quot; sozusagen dem Sender, daß er es mit einem proportionalen Geber zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potentiometer und Widerstand.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks auf Platine.JPG|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdeckung eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir ''gleichzeitig'' mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutralpunktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm. Dieser Widerstand &amp;quot;sagt&amp;quot; sozusagen dem Sender, daß er es mit einem proportionalen Geber zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potentiometer und Widerstand.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks auf Platine.JPG|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdeckung eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir gleichzeitig mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-06T09:16:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm. Dieser Widerstand &amp;quot;sagt&amp;quot; sozusagen dem Sender, daß er es mit einem proportionalen Geber zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potentiometer und Widerstand.jpg|600px|thumb|center|von Franz Stadelmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks auf Platine.JPG|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdeckung eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir gleichzeitig mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Zus%C3%A4tzliche_Geber_mit_Neutralpunkt-Wiederkehr&amp;diff=3467</id>
		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-06T09:08:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potentiometer und Widerstand.jpg|600px|thumb|center|von Franz Stadelmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks auf Platine.JPG|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdeckung eingeklebt.jpg|600px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir gleichzeitig mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Ralph Cornell lud eine neue Version von Datei:MC-32exPoti 1024 2024-07-29.jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Von Franz Stadelmann&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-05T16:18:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potentiometer mit Widerstand.jpg|200px|thumb|center|von Franz Stadelmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks auf Platine. jpg|200px|thumb|center|Eigenes Foto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks eingeklebt.jpg|200px|thumb|center|Eigenes Foto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdeckung eingeklebt.jpg|200px|thumb|center|Eigenes Foto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir gleichzeitig mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Joysticks auf Platine.JPG</title>
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				<updated>2024-11-05T15:58:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Ralph Cornell lud eine neue Version von Datei:Joysticks auf Platine.JPG hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigenes Foto&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Joysticks_auf_Platine.JPG&amp;diff=3461</id>
		<title>Datei:Joysticks auf Platine.JPG</title>
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				<updated>2024-11-05T15:56:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Ralph Cornell lud eine neue Version von Datei:Joysticks auf Platine.JPG hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigenes Foto&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Joysticks_eingeklebt.jpg&amp;diff=3460</id>
		<title>Datei:Joysticks eingeklebt.jpg</title>
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				<updated>2024-11-05T15:52:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigenes Foto&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Joysticks_eingeklebt.JPG&amp;diff=3459</id>
		<title>Datei:Joysticks eingeklebt.JPG</title>
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				<updated>2024-11-05T15:49:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Ralph Cornell lud eine neue Version von Datei:Joysticks eingeklebt.JPG hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigenes Foto&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Abdeckung_eingeklebt.jpg&amp;diff=3458</id>
		<title>Datei:Abdeckung eingeklebt.jpg</title>
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				<updated>2024-11-05T15:43:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigenes Foto&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Zus%C3%A4tzliche_Geber_mit_Neutralpunkt-Wiederkehr&amp;diff=3457</id>
		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-05T15:36:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potentiometer mit Widerstand.jpg|200px|thumb|center|von Franz Stadelmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks auf Platine. jpg|200px|thumb|center|Eigenes Foto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks eingeklebt.jpg|200px|thumb|center|Eigenes Foto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdeckung eingeklebt.jpg|200px|thumb|center|Eigenes Foto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir gleichzeitig mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Zus%C3%A4tzliche_Geber_mit_Neutralpunkt-Wiederkehr&amp;diff=3456</id>
		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-05T15:27:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potentiometer mit Widerstand.jpg|200px|thumb|center|Potentiometer mit Widerstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks auf Platine. jpg|200px|thumb|center|Joysticks auf Platine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks eingeklebt.jpg|200px|thumb|center|Joysticks eingeklebt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdeckung eingeklebt.jpg|200px|thumb|center|Abdeckung eingeklebt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir gleichzeitig mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Potentiometer und Widerstand.jpg</title>
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				<updated>2024-11-05T13:57:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: von Franz Stadelmann&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;von Franz Stadelmann&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Potentiometer_mit_Widerstand.JPG&amp;diff=3454</id>
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				<updated>2024-11-05T13:54:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Ralph Cornell lud eine neue Version von Datei:Potentiometer mit Widerstand.JPG hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Potentiometer und Widerstand.jpg|medium|Potentiometer und Widerstand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Potentiometer_mit_Widerstand.JPG&amp;diff=3453</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Ralph Cornell lud eine neue Version von Datei:Potentiometer mit Widerstand.JPG hoch&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;[[Potentiometer und Widerstand.jpg|medium|Potentiometer und Widerstand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Potentiometer_mit_Widerstand.JPG&amp;diff=3452</id>
		<title>Datei:Potentiometer mit Widerstand.JPG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Potentiometer_mit_Widerstand.JPG&amp;diff=3452"/>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Potentiometer und Widerstand.jpg|medium|Potentiometer und Widerstand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Zus%C3%A4tzliche_Geber_mit_Neutralpunkt-Wiederkehr&amp;diff=3451</id>
		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-05T13:16:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potentiometer mit Widerstand.jpg|200px|thumb|center|von Franz Stadelmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks auf Platine. jpg|200px|thumb|center|Eigenes Foto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joysticks eingeklebt.jpg|200px|thumb|center|Eigenes Foto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdeckung eingeklebt.jpg|200px|thumb|center|Eigenes Foto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir gleichzeitig mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-05T13:00:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
[[jpg| Potentiometer mit Widerstand]]&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[jpg|Joysticks auf Platine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[jpg|Joysticks eingeklebt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[jpg|Abdeckung eingeklebt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir gleichzeitig mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Von Franz Stadelmann&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Von Franz Stadelmann&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[jpg|Potentiometer und Widerstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[jpg|Joysticks auf Platine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
[[Joysticks eingeklebt]]&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Abdeckung eingeklebt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir gleichzeitig mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-05T12:13:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[jpg|Potentiometer und Widerstand]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[jpg|Joysticks auf Platine]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Joysticks eingeklebt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;lt;&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Abdeckung eingeklebt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;|gallery&amp;lt;&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man die beiden Bohrungen, die für die spätere Montage zweier weiterer Schalter vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Es bleibt nur noch eines zu tun: Die Stecker in ihre Ports zu stecken.&lt;br /&gt;
Und nun haben wir, was wir wollten: Zusätzliche Kreuzknüppelchen, die wir gleichzeitig mit den Fahrfunktionen bedienen können, ohne zwischen den Phasen toggeln zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[jpg|Potentiometer und Widerstand]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[jpg|Joysticks auf Platine]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Joysticks eingeklebt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;lt;&lt;br /&gt;
Was zu viel an Heißkleber war, wurde vorsichtig mit einer Rasierklinge entfernt, so daß die Oberseite der Joysticks mit der Fläche des Schalterpaneels auf einer Ebene lag.&lt;br /&gt;
Die Blechabdeckung des Schalterpaneels ist aber nun nicht überflüssig! Wir können sie als Schablone benutzen, um eine neue und passendere Blechplatte anzufertigen. Ich habe dazu 1 mm Alu-Blech verwendet. Denn auf der linken Seite befindet sich ja auch der Digitaltaster DT 8. Und auf der rechten Seite wäre noch Platz für zwei weitere Schalter.&lt;br /&gt;
Ich habe dann die Platte schwarz lackiert, um sie der allgemeinen Farbgebung des Senders anzupassen. Sogar für zwei schmale Striche mit Silberfarbe war Platz; diese wurden mit einem Lackmalstift für Cromfarbe angebracht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Joysticks_eingeklebt.JPG&amp;diff=3445</id>
		<title>Datei:Joysticks eingeklebt.JPG</title>
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				<updated>2024-11-05T12:02:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigenes Foto&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Zus%C3%A4tzliche_Geber_mit_Neutralpunkt-Wiederkehr&amp;diff=3444</id>
		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-05T11:59:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[jpg|Potentiometer und Widerstand]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[jpg|Joysticks auf Platine]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem obigen Bild sind die 24 Kiloohm-Widerstände noch so eingelötet, wie es für eine Außenanbringung nötig wäre, aber diese lassen sich auch um 90° gedreht einlöten. Die passenden ZH4-Kabel lassen sich unschwer anlöten.&lt;br /&gt;
Nun müssen wir etwas tun, daß man normalerweise vermeiden würde – wir müssen zunächst eines der Schalterpaneele freibekommen. Ich habe mich dazu durchgerungen, das rechte Schalterpaneel zu nehmen. Die auf der rechten Seite montierten Schalter wurden abgebaut und auf dem linken Schalterpaneel wieder eingebaut. Es ist genügend Platz dafür – Graupner war recht sparsam mit den Schaltern.&lt;br /&gt;
Das ist aber nur der erste Schritt! Nun müssen wir dem Sender regelrecht Gewalt antun. Mit einem Föhn erwärmen wir die Blechabdeckung des Schalterpaneels und können sie dann leicht entfernen. Damit liegen die Lochdurchführungen für die Schalter frei. Zwischen ihnen befinden sich Stege aus Kunststoff, die normalerweise die Schalter verdrehsicher halten.&lt;br /&gt;
Noch nicht genug der Gewalt! Nun müssen wir Platz schaffen für die Joysticks. Ich habe dafür eine kleine 12-Volt-Bohrmaschine benutzt, aber wir können auch nach Altväter-Sitte eine Feile verwenden. Jeweils 4 der Lochdurchführungen werden miteinander verbunden und so ausgefeilt, daß man die Joysticks von unten her einführen kann.&lt;br /&gt;
Leider besitzen besagte Joysticks keine Möglichkeit, sie von oben her zu verschrauben. Ich behalf mir damit, in die noch freien Teile der Lochdurchführungen Heißkleber einzuspritzen. Das lässt mir noch die Möglichkeit, die Joysticks nötigenfalls entfernen zu können, und der Heißkleber hält die Teile mit ausreichender Festigkeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Zus%C3%A4tzliche_Geber_mit_Neutralpunkt-Wiederkehr&amp;diff=3443</id>
		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-05T11:56:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[jpg|Potentiometer und Widerstand]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;br /&gt;
[[jpg|Joysticks auf Platine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-05T11:46:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[jpg|Potentiometer und Widerstand]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber wo alles das unterbringen? Außerhalb des Sendergehäuses? Dafür müsste man das Sendergehäuse anbohren, um die Kabel hindurchführen zu können. Und dieses Loch müsste groß genug sein, um nicht nur die Kabel sondern auch die Stecker hindurchfädeln zu können. Und man bräuchte eine Art Kasten außerhalb des Sendergehäuses, wo man die Kreuzknüppel montieren kann.&lt;br /&gt;
Ideal wäre es, wenn man die Kreuzknüppel im Sendergehäuse unterbringen könnte. Ist das möglich?&lt;br /&gt;
Es ist möglich. Die Firma Conrad-Elektronik hat sehr kleine Joysticks im Angebot, die den notwendigen Widerstand von 10 Kiloohm aufweisen. Diese besitzen Lötpins, die in eine Standart-Lochrasterplatte mit 2,4 mm Lochabstand passen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Joysticks_auf_Platine.JPG&amp;diff=3441</id>
		<title>Datei:Joysticks auf Platine.JPG</title>
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				<updated>2024-11-05T11:37:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigenes Foto&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Potentiometer_mit_Widerstand.JPG&amp;diff=3440</id>
		<title>Datei:Potentiometer mit Widerstand.JPG</title>
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				<updated>2024-11-05T11:28:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: von Franz Stadelmann&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;von Franz Stadelmann&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Zus%C3%A4tzliche_Geber_mit_Neutralpunkt-Wiederkehr&amp;diff=3439</id>
		<title>Zusätzliche Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr</title>
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				<updated>2024-11-05T09:52:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert''' Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin.…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Zusätzliche proportionale Geber mit Neutralpunkt-Wiederkehr an der MC-32expert'''&lt;br /&gt;
Voranstellen muss ich diesem Artikel, daß ich Funktionsmodellbauer bin. Ich baue vor allem Schiffe, die etwas „tun“ können. Und eine Quelle des Vergnügens sind für mich Schiffe, die Kräne an Bord haben – funktionsfähige Kräne. Die können vieles tun – Beiboote ins Wasser setzen, die eigenständig fahren können und nach ihrem Ausflug wieder aufgenommen und an Bord abgesetzt werden können. Oder Bojen, die nach ihrem Aussetzen zu blinken beginnen und die ebenfalls wieder an Bord genommen werden können.&lt;br /&gt;
Für solche Aufgaben ist der Sender MC-32expert von Graupner fast ideal geeignet, weil er über 32 echte Proportionalkanäle verfügt, die man nach Belieben zuweisen kann. Aber eben nur fast, denn die Firma Graupner, die diesen High-End-Sender entwickelt hat, hatte bei der Konstruktion wie so häufig vor allem ''Modellflieger'' im Auge, so daß Funktionsmodellbauer wie ich ein wenig ins Hintertreffen gelangen. &lt;br /&gt;
Die Anlage krankt nach meinem Dafürhalten daran, daß sie ab Werk zu wenige Geber besitzt. Man kann nachrüsten und zusätzliche Schalter einbauen. Aber diese haben den Nachteil, daß sie nur „Ein/Aus“-Funktionen besitzen. Für die wirklich feinfühlige Führung eines Krans sind solche Schalter eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
Nun besitzt die MC-32ex den Vorteil, daß man „Phasen“ (oder anderenorts „Ebenen“ genannt) einrichten kann. Durch die Verwendung von Phasen ist es möglich, die knappen proportionalen Geber mit definiertem Neutralpunkt mehrfach zu verwenden. Man kann in der „Fahr“-Funktion das Schiff in eine Lage bringen, in der man das Arbeitsfeld eines Krans gut beobachten kann. Dann schaltet man auf die Phase „Kran“ um und kann nun mit denselben Knüppeln, mit denen man eben noch die Fahrfunktion gesteuert hat, den Kran bedienen.&lt;br /&gt;
Ideal?&lt;br /&gt;
Leider nicht ganz. So ein Modellschiff steht nicht still. Strömungen oder vor allem der Wind greifen es an. Oft genug dreht es sich so, daß das Arbeitsfeld von Aufbauten verdeckt wird. In diesem Fall muss man auf die „Fahr-Phase“ zurückschalten, um das Schiff neu auszurichten. Und wenn man dann auf den Kran schaltet, beginnt das Spiel von vorn.&lt;br /&gt;
Was wir wirklich brauchen, sind zusätzliche proportionale Geber mit automatischer Neutral-punktwiederkehr. Kurz, wir brauchen zusätzliche Kreuzknüppel. Dann blieben die Fahrfunktionen erhalten und wir könnten zusätzlich die Kranfunktionen feinfühlig steuern.&lt;br /&gt;
In elektronischer Hinsicht ist das möglich. Jedem der Kanäle der MC-32ex lässt sich eine proportionale Funktion zuweisen. Wir brauchen nur die Geber. Und wir brauchen pro Geber einen Widerstand mit 24 Kiloohm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[jpg|Potentiometer und Widerstand]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Mehrfachbelegungen_von_Gebern_unter_Phasen&amp;diff=3425</id>
		<title>Mehrfachbelegungen von Gebern unter Phasen</title>
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				<updated>2024-08-09T17:53:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Liebe HoTT-Benutzer! Meiner Ansicht nach ist die MC-32expert nicht nur die ideale Anlage für alles, was fliegt, sondern auch für Landfahrzeuge und Modellboote. Hier wären vor allem Funktionsmodelle zu nennen.&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch bei der Verwendung von Phasen etwas zu beachten: Die MC32ex besitzt Voreinstellungen, und diese betreffen die Knüppelgeber ST1 bis ST4. Wenn man sich Phasen einrichtet und diese Geber in der einen Phase zum Steuern des Modells und in der anderen zur Bedienung anderer Sonderfunktionen benutzen will, sollte man das beachten.&lt;br /&gt;
Diese Voreinstellungen sind sinnvoll für alles, was fliegt. Wenn man mehrere Phasen einrichtet, wie zum Beispiel bei einem Starrflügler (Start, Steckenflug und Landung), kopiert die Anlage diese Einstellungen auch in die neuen Phasen, die Geber ST1 bis ST4 sind dann auch in ihnen enthalten.&lt;br /&gt;
Dies ist jedoch weniger sinnvoll für Oberflächenfahrzeuge wie z.B. Panzer, Trucks, Autos und Boote mit Sonderfunktionen wie Kränen. Das gilt natürlich auch für Fahrzeuge wie Feuerwehren mit ausfahrbaren Leitern und Kranwagen.&lt;br /&gt;
Der Vorteil von Gebern wie den Knüppelgebern liegt in deren Proportionalität – man kann je nach Knüppelauslenkung Vorgänge sehr langsam oder schneller ablaufen lassen. Sonderfunktionen wie z.B. ausfahrbare Seitenstützen dagegen lassen sich auch mit ''Schaltgebern'' betätigen. Aber wo es auf feine Einstellungen ankommt, wie z.B. Drehungen (von Leitern oder Kranarmen), sind die proportionalen Geber von Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir Schritt für Schritt vor! Zunächst richten wir uns die Phasen ein. Wenn wir nur eine Fahr- und eine Sonderfunktionsphase benötigen, reicht zum Umschalten zwischen den Phasen ein einfacher 2-Positionsschalter. Bei 3 oder mehr Phasen wird man nicht um die Verwendung eines 3-Positionsschalters oder Schalterkombinationen herumkommen&lt;br /&gt;
[[Datei:20240808 080447 Phaseneinstellung.jpg|gerahmt|zentriert]]&lt;br /&gt;
Nun gehen wir in die erste Phase. Wie gesagt sind dort die Geber ST1 bis ST4 bereits hinterlegt, und wir können sie für die Steuerung unseres Fahrzeugs nutzen. Ich selbst nutze gern die Funktion 3 für den Vortrieb. Bei zwei Antriebsmotoren (wie bei Kettenfahrzeugen oder Schiffen mit zwei und mehr Schrauben) erstelle ich mir einen Mixer, der die Knüppelwerte des ST3 auf einen weiteren Kanal mischt. Die flexible Programmgestaltung der MC-32ex macht es einfach, die Mischrichtung zu bestimmen. Und wir sollten noch etwas tun: Damit die Geber Phasenspezifisch wirken, sollten wir die globale Einstellung des Mixers in eine phasenspezifische umwandeln. Einfach antippen (unter &amp;quot;Gruppe&amp;quot;), und der globale Mixer wird zum phasenspezifischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20240808 081159 Freie Mischer.jpg|gerahmt|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch ein übriges tun, um die Lenkwirkung (bspw. eines Schiffsruders) zu unterstützen oder herbeizuführen, indem wir auf die Kanäle 3 und den mit ihm gemixten Kanal zwei weitere Mixer legen. Der Ausgangskanal wäre hier bspw. der Kanal 2. Gemixt wird 2 gegen 3 und 2 gegen den anderen (Ich nehme hierfür gerne den Kanal 5). Das Sahnehäubchen auf dieser Mixerei wäre dann noch, den Lenkmixern unterschiedliche Kennlinien für Vor- und Rückwärtslauf zuzuweisen. Motoren können eine bestimmte Vorzugs-Laufrichtung haben, oder Schiffsschrauben sind im allgemeinen im Vorwärtslauf wirksamer als im Rückwärtslauf. Das können wir mit den Kennlinien der Mixer kompensieren, so daß bspw. ein Kettenfahrzeug oder Schiff sich auf der Stelle drehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20240808 081324 Mischer Wirkeinstellung.jpg|gerahmt|zentriert|Wirkrichtung und phasenbezogene Einstellung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das betrifft aber nur die erste Phase, die Fahr- und Lenkphase. Nun schalten wir in die 2. Phase, die Sonderfunktionsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, und wie wir sehen werden, sind die Geber ST1 bis ST4 auch in dieser Phase vorhanden und beeinflussen die Funktionen 1-4. Wenn wir diese Geber anderweitig nutzen wollen, müssen wir sie aus dieser Phase ''löschen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Sonderfunktionen können wir andere Kanäle nutzen, als die ersten 5, die ja schon in der ersten Phase belegt sind. Die MC-32ex, die MZ-32 und sogar die ältere MC-32 besitzen an sich genug Kanäle. Wir rufen also einen dieser Kanäle jenseits der fünf ersten auf und weisen ihm einen der Geber zu. Das geschieht bei diesen moderneren Anlagen einfach, indem wir ihn betätigen. Wenn wir an diesem Kanalausgang ein Testservo anschließen, werden wir sehen, daß es bei Knüppelauslenkung ausschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20240808 082313 Gebereinstellung unter Phase.jpg|gerahmt|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schalten wir zurück in die erste Phase, geht das Servo auf Mittelstellung und rührt sich nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon das ganze Geheimnis. Mit anderen Funktionen, Kanälen und Gebern können wir genauso verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 1. Phase sind nur die Fahr- und Lenkfunktionen vorhanden, und darüber hinaus etwaige Funktionen, die in beiden Phasen wirksam sein sollen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Geber, die diese Funktionen auslösen sollen, in beiden Phasen dieselbe Wirkrichtung haben sollten.&lt;br /&gt;
Modernere Anlagen (ich glaube ab der MC-20) besitzen die Möglichkeit, Phasen zu '''kopieren'''. Diese Möglichkeit können wir nutzen, indem wir zuerst ''alle Geber'', die in '''allen''' Phasen wirken sollen, in die erste Phase programmieren. Diese Phase kopieren wir und löschen dann in den  darauffolgenden Phasen alle Geber, die in diesen Phasen '''nicht''' wirken sollen oder nicht vorhanden sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20240808 082425 Phaseneinstellung kopieren.jpg|gerahmt|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der MZ32 und der MC32ex geht das einfach, indem wir den fraglichen Geber antippen, auf ''löschen'' tippen und dann die Aufforderung ignorieren, einen anderen Geber auszuwählen. Wir gehen einfach auf &amp;quot;Zurück&amp;quot;, und das wars. Der Geber ist in dieser Phase nicht mehr da.&lt;br /&gt;
Bei den etwas einfacheren Sendern (ab der MC-20) erreichen wir daselbe, indem wir auf dem rechten Bedienfeld die beiden waagerechten Tasten betätigen.&lt;br /&gt;
Und das war's auch schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können mit der Einrichtung von Phasen nicht die Anzahl der verfügbaren Steuerkanäle erhöhen, dafür aber die eher knappen Geber sinnvoller nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeitung nicht abgeschlossen!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:20240808_082425_Phaseneinstellung_kopieren.jpg&amp;diff=3424</id>
		<title>Datei:20240808 082425 Phaseneinstellung kopieren.jpg</title>
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				<updated>2024-08-09T17:51:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:20240808_082313_Gebereinstellung_unter_Phase.jpg&amp;diff=3423</id>
		<title>Datei:20240808 082313 Gebereinstellung unter Phase.jpg</title>
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				<updated>2024-08-09T16:47:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Mehrfachbelegungen_von_Gebern_unter_Phasen&amp;diff=3422</id>
		<title>Mehrfachbelegungen von Gebern unter Phasen</title>
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				<updated>2024-08-09T10:36:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Liebe HoTT-Benutzer! Meiner Ansicht nach ist die MC-32expert nicht nur die ideale Anlage für alles, was fliegt, sondern auch für Landfahrzeuge und Modellboote. Hier wären vor allem Funktionsmodelle zu nennen.&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch bei der Verwendung von Phasen etwas zu beachten: Die MC32ex besitzt Voreinstellungen, und diese betreffen die Knüppelgeber ST1 bis ST4. Wenn man sich Phasen einrichtet und diese Geber in der einen Phase zum Steuern des Modells und in der anderen zur Bedienung anderer Sonderfunktionen benutzen will, sollte man das beachten.&lt;br /&gt;
Diese Voreinstellungen sind sinnvoll für alles, was fliegt. Wenn man mehrere Phasen einrichtet, wie zum Beispiel bei einem Starrflügler (Start, Steckenflug und Landung), kopiert die Anlage diese Einstellungen auch in die neuen Phasen, die Geber ST1 bis ST4 sind dann auch in ihnen enthalten.&lt;br /&gt;
Dies ist jedoch weniger sinnvoll für Oberflächenfahrzeuge wie z.B. Panzer, Trucks, Autos und Boote mit Sonderfunktionen wie Kränen. Das gilt natürlich auch für Fahrzeuge wie Feuerwehren mit ausfahrbaren Leitern und Kranwagen.&lt;br /&gt;
Der Vorteil von Gebern wie den Knüppelgebern liegt in deren Proportionalität – man kann je nach Knüppelauslenkung Vorgänge sehr langsam oder schneller ablaufen lassen. Sonderfunktionen wie z.B. ausfahrbare Seitenstützen dagegen lassen sich auch mit ''Schaltgebern'' betätigen. Aber wo es auf feine Einstellungen ankommt, wie z.B. Drehungen (von Leitern oder Kranarmen), sind die proportionalen Geber von Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir Schritt für Schritt vor! Zunächst richten wir uns die Phasen ein. Wenn wir nur eine Fahr- und eine Sonderfunktionsphase benötigen, reicht zum Umschalten zwischen den Phasen ein einfacher 2-Positionsschalter. Bei 3 oder mehr Phasen wird man nicht um die Verwendung eines 3-Positionsschalters oder Schalterkombinationen herumkommen&lt;br /&gt;
[[Datei:20240808 080447 Phaseneinstellung.jpg|gerahmt|zentriert]]&lt;br /&gt;
Nun gehen wir in die erste Phase. Wie gesagt sind dort die Geber ST1 bis ST4 bereits hinterlegt, und wir können sie für die Steuerung unseres Fahrzeugs nutzen. Ich selbst nutze gern die Funktion 3 für den Vortrieb. Bei zwei Antriebsmotoren (wie bei Kettenfahrzeugen oder Schiffen mit zwei und mehr Schrauben) erstelle ich mir einen Mixer, der die Knüppelwerte des ST3 auf einen weiteren Kanal mischt. Die flexible Programmgestaltung der MC-32ex macht es einfach, die Mischrichtung zu bestimmen. Und wir sollten noch etwas tun: Damit die Geber Phasenspezifisch wirken, sollten wir die globale Einstellung des Mixers in eine phasenspezifische umwandeln. Einfach antippen (unter &amp;quot;Gruppe&amp;quot;), und der globale Mixer wird zum phasenspezifischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20240808 081159 Freie Mischer.jpg|gerahmt|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch ein übriges tun, um die Lenkwirkung (bspw. eines Schiffsruders) zu unterstützen oder herbeizuführen, indem wir auf die Kanäle 3 und den mit ihm gemixten Kanal zwei weitere Mixer legen. Der Ausgangskanal wäre hier bspw. der Kanal 2. Gemixt wird 2 gegen 3 und 2 gegen den anderen (Ich nehme hierfür gerne den Kanal 5). Das Sahnehäubchen auf dieser Mixerei wäre dann noch, den Lenkmixern unterschiedliche Kennlinien für Vor- und Rückwärtslauf zuzuweisen. Motoren können eine bestimmte Vorzugs-Laufrichtung haben, oder Schiffsschrauben sind im allgemeinen im Vorwärtslauf wirksamer als im Rückwärtslauf. Das können wir mit den Kennlinien der Mixer kompensieren, so daß bspw. ein Kettenfahrzeug oder Schiff sich auf der Stelle drehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20240808 081324 Mischer Wirkeinstellung.jpg|200px|thumb|center|Wirkrichtung und phasenbezogene Einstellung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das betrifft aber nur die erste Phase, die Fahr- und Lenkphase. Nun schalten wir in die 2. Phase, die Sonderfunktionsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, und wie wir sehen werden, sind die Geber ST1 bis ST4 auch in dieser Phase vorhanden und beeinflussen die Funktionen 1-4. Wenn wir diese Geber anderweitig nutzen wollen, müssen wir sie aus dieser Phase ''löschen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Sonderfunktionen können wir andere Kanäle nutzen, als die ersten 5, die ja schon in der ersten Phase belegt sind. Die MC-32ex, die MZ-32 und sogar die ältere MC-32 besitzen an sich genug Kanäle. Wir rufen also einen dieser Kanäle jenseits der fünf ersten auf und weisen ihm einen der Geber zu. Das geschieht bei diesen moderneren Anlagen einfach, indem wir ihn betätigen. Wenn wir an diesem Kanalausgang ein Testservo anschließen, werden wir sehen, daß es bei Knüppelauslenkung ausschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schalten wir zurück in die erste Phase, geht das Servo auf Mittelstellung und rührt sich nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon das ganze Geheimnis. Mit anderen Funktionen, Kanälen und Gebern können wir genauso verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 1. Phase sind nur die Fahr- und Lenkfunktionen vorhanden, und darüber hinaus etwaige Funktionen, die in beiden Phasen wirksam sein sollen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Geber, die diese Funktionen auslösen sollen, in beiden Phasen dieselbe Wirkrichtung haben sollten.&lt;br /&gt;
Modernere Anlagen (ich glaube ab der MC-20) besitzen die Möglichkeit, Phasen zu '''kopieren'''. Diese Möglichkeit können wir nutzen, indem wir zuerst ''alle Geber'', die in '''allen''' Phasen wirken sollen, in die erste Phase programmieren. Diese Phase kopieren wir und löschen dann in den  darauffolgenden Phasen alle Geber, die in diesen Phasen '''nicht''' wirken sollen oder nicht vorhanden sein sollen.&lt;br /&gt;
Bei der MZ32 und der MC32ex geht das einfach, indem wir den fraglichen Geber antippen, auf ''löschen'' tippen und dann die Aufforderung ignorieren, einen anderen Geber auszuwählen. Wir gehen einfach auf &amp;quot;Zurück&amp;quot;, und das wars. Der Geber ist in dieser Phase nicht mehr da.&lt;br /&gt;
Bei den etwas einfacheren Sendern (ab der MC-20) erreichen wir daselbe, indem wir auf dem rechten Bedienfeld die beiden waagerechten Tasten betätigen.&lt;br /&gt;
Und das war's auch schon. &lt;br /&gt;
Wir können mit der Einrichtung von Phasen nicht die Anzahl der verfügbaren Steuerkanäle erhöhen, dafür aber die eher knappen Geber sinnvoller nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeitung nicht abgeschlossen!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:20240808_081324_Mischer_Wirkeinstellung.jpg&amp;diff=3421</id>
		<title>Datei:20240808 081324 Mischer Wirkeinstellung.jpg</title>
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				<updated>2024-08-09T10:01:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Wirkrichtung und phasenbezogene Einstellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Datei.Wirkrichtung und phasenbezogene Einstellung|200px|center|Wirkrichtung und phasenbezogene Einstellung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Datei_wirkrichtung_jpeg.jpeg&amp;diff=3420</id>
		<title>Datei:Datei wirkrichtung jpeg.jpeg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: [[Datei:Datei.Wirkrichtung jpeg|&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Datei.Wirkrichtung jpeg|&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Mehrfachbelegungen von Gebern unter Phasen</title>
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				<updated>2024-08-09T09:30:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Liebe HoTT-Benutzer! Meiner Ansicht nach ist die MC-32expert nicht nur die ideale Anlage für alles, was fliegt, sondern auch für Landfahrzeuge und Modellboote. Hier wären vor allem Funktionsmodelle zu nennen.&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch bei der Verwendung von Phasen etwas zu beachten: Die MC32ex besitzt Voreinstellungen, und diese betreffen die Knüppelgeber ST1 bis ST4. Wenn man sich Phasen einrichtet und diese Geber in der einen Phase zum Steuern des Modells und in der anderen zur Bedienung anderer Sonderfunktionen benutzen will, sollte man das beachten.&lt;br /&gt;
Diese Voreinstellungen sind sinnvoll für alles, was fliegt. Wenn man mehrere Phasen einrichtet, wie zum Beispiel bei einem Starrflügler (Start, Steckenflug und Landung), kopiert die Anlage diese Einstellungen auch in die neuen Phasen, die Geber ST1 bis ST4 sind dann auch in ihnen enthalten.&lt;br /&gt;
Dies ist jedoch weniger sinnvoll für Oberflächenfahrzeuge wie z.B. Panzer, Trucks, Autos und Boote mit Sonderfunktionen wie Kränen. Das gilt natürlich auch für Fahrzeuge wie Feuerwehren mit ausfahrbaren Leitern und Kranwagen.&lt;br /&gt;
Der Vorteil von Gebern wie den Knüppelgebern liegt in deren Proportionalität – man kann je nach Knüppelauslenkung Vorgänge sehr langsam oder schneller ablaufen lassen. Sonderfunktionen wie z.B. ausfahrbare Seitenstützen dagegen lassen sich auch mit ''Schaltgebern'' betätigen. Aber wo es auf feine Einstellungen ankommt, wie z.B. Drehungen (von Leitern oder Kranarmen), sind die proportionalen Geber von Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir Schritt für Schritt vor! Zunächst richten wir uns die Phasen ein. Wenn wir nur eine Fahr- und eine Sonderfunktionsphase benötigen, reicht zum Umschalten zwischen den Phasen ein einfacher 2-Positionsschalter. Bei 3 oder mehr Phasen wird man nicht um die Verwendung eines 3-Positionsschalters oder Schalterkombinationen herumkommen&lt;br /&gt;
[[Datei:20240808 080447 Phaseneinstellung.jpg|gerahmt|zentriert]]&lt;br /&gt;
Nun gehen wir in die erste Phase. Wie gesagt sind dort die Geber ST1 bis ST4 bereits hinterlegt, und wir können sie für die Steuerung unseres Fahrzeugs nutzen. Ich selbst nutze gern die Funktion 3 für den Vortrieb. Bei zwei Antriebsmotoren (wie bei Kettenfahrzeugen oder Schiffen mit zwei und mehr Schrauben) erstelle ich mir einen Mixer, der die Knüppelwerte des ST3 auf einen weiteren Kanal mischt. Die flexible Programmgestaltung der MC-32ex macht es einfach, die Mischrichtung zu bestimmen. Und wir sollten noch etwas tun: Damit die Geber Phasenspezifisch wirken, sollten wir die globale Einstellung des Mixers in eine phasenspezifische umwandeln. Einfach antippen (unter &amp;quot;Gruppe&amp;quot;), und der globale Mixer wird zum phasenspezifischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20240808 081159 Freie Mischer.jpg|gerahmt|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch ein übriges tun, um die Lenkwirkung (bspw. eines Schiffsruders) zu unterstützen oder herbeizuführen, indem wir auf die Kanäle 3 und den mit ihm gemixten Kanal zwei weitere Mixer legen. Der Ausgangskanal wäre hier bspw. der Kanal 2. Gemixt wird 2 gegen 3 und 2 gegen den anderen (Ich nehme hierfür gerne den Kanal 5). Das Sahnehäubchen auf dieser Mixerei wäre dann noch, den Lenkmixern unterschiedliche Kennlinien für Vor- und Rückwärtslauf zuzuweisen. Motoren können eine bestimmte Vorzugs-Laufrichtung haben, oder Schiffsschrauben sind im allgemeinen im Vorwärtslauf wirksamer als im Rückwärtslauf. Das können wir mit den Kennlinien der Mixer kompensieren, so daß bspw. ein Kettenfahrzeug oder Schiff sich auf der Stelle drehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das betrifft aber nur die erste Phase, die Fahr- und Lenkphase. Nun schalten wir in die 2. Phase, die Sonderfunktionsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, und wie wir sehen werden, sind die Geber ST1 bis ST4 auch in dieser Phase vorhanden und beeinflussen die Funktionen 1-4. Wenn wir diese Geber anderweitig nutzen wollen, müssen wir sie aus dieser Phase ''löschen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Sonderfunktionen können wir andere Kanäle nutzen, als die ersten 5, die ja schon in der ersten Phase belegt sind. Die MC-32ex, die MZ-32 und sogar die ältere MC-32 besitzen an sich genug Kanäle. Wir rufen also einen dieser Kanäle jenseits der fünf ersten auf und weisen ihm einen der Geber zu. Das geschieht bei diesen moderneren Anlagen einfach, indem wir ihn betätigen. Wenn wir an diesem Kanalausgang ein Testservo anschließen, werden wir sehen, daß es bei Knüppelauslenkung ausschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schalten wir zurück in die erste Phase, geht das Servo auf Mittelstellung und rührt sich nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon das ganze Geheimnis. Mit anderen Funktionen, Kanälen und Gebern können wir genauso verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 1. Phase sind nur die Fahr- und Lenkfunktionen vorhanden, und darüber hinaus etwaige Funktionen, die in beiden Phasen wirksam sein sollen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Geber, die diese Funktionen auslösen sollen, in beiden Phasen dieselbe Wirkrichtung haben sollten.&lt;br /&gt;
Modernere Anlagen (ich glaube ab der MC-20) besitzen die Möglichkeit, Phasen zu '''kopieren'''. Diese Möglichkeit können wir nutzen, indem wir zuerst ''alle Geber'', die in '''allen''' Phasen wirken sollen, in die erste Phase programmieren. Diese Phase kopieren wir und löschen dann in den  darauffolgenden Phasen alle Geber, die in diesen Phasen '''nicht''' wirken sollen oder nicht vorhanden sein sollen.&lt;br /&gt;
Bei der MZ32 und der MC32ex geht das einfach, indem wir den fraglichen Geber antippen, auf ''löschen'' tippen und dann die Aufforderung ignorieren, einen anderen Geber auszuwählen. Wir gehen einfach auf &amp;quot;Zurück&amp;quot;, und das wars. Der Geber ist in dieser Phase nicht mehr da.&lt;br /&gt;
Bei den etwas einfacheren Sendern (ab der MC-20) erreichen wir daselbe, indem wir auf dem rechten Bedienfeld die beiden waagerechten Tasten betätigen.&lt;br /&gt;
Und das war's auch schon. &lt;br /&gt;
Wir können mit der Einrichtung von Phasen nicht die Anzahl der verfügbaren Steuerkanäle erhöhen, dafür aber die eher knappen Geber sinnvoller nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeitung nicht abgeschlossen!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:20240808_081159_Freie_Mischer.jpg&amp;diff=3418</id>
		<title>Datei:20240808 081159 Freie Mischer.jpg</title>
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				<updated>2024-08-09T09:27:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: DateiDatei Freie Mischer jpeg200pxthumbcenterFreie Mischer&lt;/p&gt;
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		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:20240808_080447_Phaseneinstellung.jpg&amp;diff=3417</id>
		<title>Datei:20240808 080447 Phaseneinstellung.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Datei:20240808_080447_Phaseneinstellung.jpg&amp;diff=3417"/>
				<updated>2024-08-09T09:04:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: Ralph Cornell lud eine neue Version von Datei:20240808 080447 Phaseneinstellung.jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:20240808 080447 Phaseneinstellung.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Mehrfachbelegungen_von_Gebern_unter_Phasen&amp;diff=3415</id>
		<title>Mehrfachbelegungen von Gebern unter Phasen</title>
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				<updated>2024-08-08T06:47:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Liebe HoTT-Benutzer! Meiner Ansicht nach ist die MC-32expert nicht nur die ideale Anlage für alles, was fliegt, sondern auch für Landfahrzeuge und Modellboote. Hier wären vor allem Funktionsmodelle zu nennen.&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch bei der Verwendung von Phasen etwas zu beachten: Die MC32ex besitzt Voreinstellungen, und diese betreffen die Knüppelgeber ST1 bis ST4. Wenn man sich Phasen einrichtet und diese Geber in der einen Phase zum Steuern des Modells und in der anderen zur Bedienung anderer Sonderfunktionen benutzen will, sollte man das beachten.&lt;br /&gt;
Diese Voreinstellungen sind sinnvoll für alles, was fliegt. Wenn man mehrere Phasen einrichtet, wie zum Beispiel bei einem Starrflügler (Start, Steckenflug und Landung), kopiert die Anlage diese Einstellungen auch in die neuen Phasen, die Geber ST1 bis ST4 sind dann auch in ihnen enthalten.&lt;br /&gt;
Dies ist jedoch weniger sinnvoll für Oberflächenfahrzeuge wie z.B. Panzer, Trucks, Autos und Boote mit Sonderfunktionen wie Kränen. Das gilt natürlich auch für Fahrzeuge wie Feuerwehren mit ausfahrbaren Leitern und Kranwagen.&lt;br /&gt;
Der Vorteil von Gebern wie den Knüppelgebern liegt in deren Proportionalität – man kann je nach Knüppelauslenkung Vorgänge sehr langsam oder schneller ablaufen lassen. Sonderfunktionen wie z.B. ausfahrbare Seitenstützen dagegen lassen sich auch mit ''Schaltgebern'' betätigen. Aber wo es auf feine Einstellungen ankommt, wie z.B. Drehungen (von Leitern oder Kranarmen), sind die proportionalen Geber von Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir Schritt für Schritt vor! Zunächst richten wir uns die Phasen ein. Wenn wir nur eine Fahr- und eine Sonderfunktionsphase benötigen, reicht zum Umschalten zwischen den Phasen ein einfacher 2-Positionsschalter. Bei 3 oder mehr Phasen wird man nicht um die Verwendung eines 3-Positionsschalters oder Schalterkombinationen herumkommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gehen wir in die erste Phase. Wie gesagt sind dort die Geber ST1 bis ST4 bereits hinterlegt, und wir können sie für die Steuerung unseres Fahrzeugs nutzen. Ich selbst nutze gern die Funktion 3 für den Vortrieb. Bei zwei Antriebsmotoren (wie bei Kettenfahrzeugen oder Schiffen mit zwei und mehr Schrauben) erstelle ich mir einen Mixer, der die Knüppelwerte des ST3 auf einen weiteren Kanal mischt. Die flexible Programmgestaltung der MC-32ex macht es einfach, die Mischrichtung zu bestimmen. Und wir sollten noch etwas tun: Damit die Geber Phasenspezifisch wirken, sollten wir die globale Einstellung des Mixers in eine phasenspezifische umwandeln. Einfach antippen (unter &amp;quot;Gruppe&amp;quot;), und der globale Mixer wird zum phasenspezifischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch ein übriges tun, um die Lenkwirkung (bspw. eines Schiffsruders) zu unterstützen oder herbeizuführen, indem wir auf die Kanäle 3 und den mit ihm gemixten Kanal zwei weitere Mixer legen. Der Ausgangskanal wäre hier bspw. der Kanal 2. Gemixt wird 2 gegen 3 und 2 gegen den anderen (Ich nehme hierfür gerne den Kanal 5). Das Sahnehäubchen auf dieser Mixerei wäre dann noch, den Lenkmixern unterschiedliche Kennlinien für Vor- und Rückwärtslauf zuzuweisen. Motoren können eine bestimmte Vorzugs-Laufrichtung haben, oder Schiffsschrauben sind im allgemeinen im Vorwärtslauf wirksamer als im Rückwärtslauf. Das können wir mit den Kennlinien der Mixer kompensieren, so daß bspw. ein Kettenfahrzeug oder Schiff sich auf der Stelle drehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das betrifft aber nur die erste Phase, die Fahr- und Lenkphase. Nun schalten wir in die 2. Phase, die Sonderfunktionsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, und wie wir sehen werden, sind die Geber ST1 bis ST4 auch in dieser Phase vorhanden und beeinflussen die Funktionen 1-4. Wenn wir diese Geber anderweitig nutzen wollen, müssen wir sie aus dieser Phase ''löschen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Sonderfunktionen können wir andere Kanäle nutzen, als die ersten 5, die ja schon in der ersten Phase belegt sind. Die MC-32ex, die MZ-32 und sogar die ältere MC-32 besitzen an sich genug Kanäle. Wir rufen also einen dieser Kanäle jenseits der fünf ersten auf und weisen ihm einen der Geber zu. Das geschieht bei diesen moderneren Anlagen einfach, indem wir ihn betätigen. Wenn wir an diesem Kanalausgang ein Testservo anschließen, werden wir sehen, daß es bei Knüppelauslenkung ausschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schalten wir zurück in die erste Phase, geht das Servo auf Mittelstellung und rührt sich nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon das ganze Geheimnis. Mit anderen Funktionen, Kanälen und Gebern können wir genauso verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 1. Phase sind nur die Fahr- und Lenkfunktionen vorhanden, und darüber hinaus etwaige Funktionen, die in beiden Phasen wirksam sein sollen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Geber, die diese Funktionen auslösen sollen, in beiden Phasen dieselbe Wirkrichtung haben sollten.&lt;br /&gt;
Modernere Anlagen (ich glaube ab der MC-20) besitzen die Möglichkeit, Phasen zu '''kopieren'''. Diese Möglichkeit können wir nutzen, indem wir zuerst ''alle Geber'', die in '''allen''' Phasen wirken sollen, in die erste Phase programmieren. Diese Phase kopieren wir und löschen dann in den  darauffolgenden Phasen alle Geber, die in diesen Phasen '''nicht''' wirken sollen oder nicht vorhanden sein sollen.&lt;br /&gt;
Bei der MZ32 und der MC32ex geht das einfach, indem wir den fraglichen Geber antippen, auf ''löschen'' tippen und dann die Aufforderung ignorieren, einen anderen Geber auszuwählen. Wir gehen einfach auf &amp;quot;Zurück&amp;quot;, und das wars. Der Geber ist in dieser Phase nicht mehr da.&lt;br /&gt;
Bei den etwas einfacheren Sendern (ab der MC-20) erreichen wir daselbe, indem wir auf dem rechten Bedienfeld die beiden waagerechten Tasten betätigen.&lt;br /&gt;
Und das war's auch schon. &lt;br /&gt;
Wir können mit der Einrichtung von Phasen nicht die Anzahl der verfügbaren Steuerkanäle erhöhen, dafür aber die eher knappen Geber sinnvoller nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeitung nicht abgeschlossen!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gh-lounge.de/mediawiki/index.php?title=Mehrfachbelegungen_von_Gebern_unter_Phasen&amp;diff=3414</id>
		<title>Mehrfachbelegungen von Gebern unter Phasen</title>
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				<updated>2024-08-07T11:52:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ralph Cornell: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Liebe HoTT-Benutzer! Meiner Ansicht nach ist die MC-32expert nicht nur die ideale Anlage für alles, was fliegt, sondern auch für Landfahrzeuge und Modellboote. Hier wären vor allem Funktionsmodelle zu nennen.&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch bei der Verwendung von Phasen etwas zu beachten: Die MC32ex besitzt Voreinstellungen, und diese betreffen die Knüppelgeber ST1 bis ST4. Wenn man sich Phasen einrichtet und diese Geber in der einen Phase zum Steuern des Modells und in der anderen zur Bedienung anderer Sonderfunktionen benutzen will, sollte man das beachten.&lt;br /&gt;
Diese Voreinstellungen sind sinnvoll für alles, was fliegt. Wenn man mehrere Phasen einrichtet, wie zum Beispiel bei einem Starrflügler (Start, Steckenflug und Landung), kopiert die Anlage diese Einstellungen auch in die neuen Phasen, die Geber ST1 bis ST4 sind dann auch in ihnen enthalten.&lt;br /&gt;
Dies ist jedoch weniger sinnvoll für Oberflächenfahrzeuge wie z.B. Panzer, Trucks, Autos und Boote mit Sonderfunktionen wie Kränen. Das gilt natürlich auch für Fahrzeuge wie Feuerwehren mit ausfahrbaren Leitern und Kranwagen.&lt;br /&gt;
Der Vorteil von Gebern wie den Knüppelgebern liegt in deren Proportionalität – man kann je nach Knüppelauslenkung Vorgänge sehr langsam oder schneller ablaufen lassen. Sonderfunktionen wie z.B. ausfahrbare Seitenstützen dagegen lassen sich auch mit ''Schaltgebern'' betätigen. Aber wo es auf feine Einstellungen ankommt, wie z.B. Drehungen (von Leitern oder Kranarmen), sind die proportionalen Geber von Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir Schritt für Schritt vor! Zunächst richten wir uns die Phasen ein. Wenn wir nur eine Fahr- und eine Sonderfunktionsphase benötigen, reicht zum Umschalten zwischen den Phasen ein einfacher 2-Positionsschalter. Bei 3 oder mehr Phasen wird man nicht um die Verwendung eines 3-Positionsschalters oder Schalterkombinationen herumkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gehen wir in die erste Phase. Wie gesagt sind dort die Geber ST1 bis ST4 bereits hinterlegt, und wir können sie für die Steuerung unseres Fahrzeugs nutzen. Ich selbst nutze gern die Funktion 3 für den Vortrieb. Bei zwei Antriebsmotoren (wie bei Kettenfahrzeugen oder Schiffen mit zwei und mehr Schrauben) erstelle ich mir einen Mixer, der die Knüppelwerte des ST3 auf einen weiteren Kanal mischt. Die flexible Programmgestaltung der MC-32ex macht es einfach, die Mischrichtung zu bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch ein übriges tun, um die Lenkwirkung (bspw. eines Schiffsruders) zu unterstützen oder herbeizuführen, indem wir auf die Kanäle 3 und den mit ihm gemixten Kanal zwei weitere Mixer legen. Der Ausgangskanal wäre hier bspw. der Kanal 2. Gemixt wird 2 gegen 3 und 2 gegen den anderen (Ich nehme hierfür gerne den Kanal 5). Das Sahnehäubchen auf dieser Mixerei wäre dann noch, den Lenkmixern unterschiedliche Kennlinien für Vor- und Rückwärtslauf zuzuweisen. Motoren können eine bestimmte Vorzugs-Laufrichtung haben, oder Schiffsschrauben sind im allgemeinen im Vorwärtslauf wirksamer als im Rückwärtslauf. Das können wir mit den Kennlinien der Mixer kompensieren, so daß bspw. ein Kettenfahrzeug oder Schiff sich auf der Stelle drehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das betrifft aber nur die erste Phase, die Fahr- und Lenkphase. Nun schalten wir in die 2. Phase, die Sonderfunktionsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, und wie wir sehen werden, sind die Geber ST1 bis ST4 auch in dieser Phase vorhanden und beeinflussen die Funktionen 1-4. Wenn wir diese Geber anderweitig nutzen wollen, müssen wir sie aus dieser Phase ''löschen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Sonderfunktionen können wir andere Kanäle nutzen, als die ersten 5, die ja schon in der ersten Phase belegt sind. Die MC-32ex, die MZ-32 und sogar die ältere MC-32 besitzen an sich genug Kanäle. Wir rufen also einen dieser Kanäle jenseits der fünf ersten auf und weisen ihm einen der Geber zu. Das geschieht bei diesen moderneren Anlagen einfach, indem wir ihn betätigen. Wenn wir an diesem Kanalausgang ein Testservo anschließen, werden wir sehen, daß es bei Knüppelauslenkung ausschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schalten wir zurück in die erste Phase, geht das Servo auf Mittelstellung und rührt sich nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon das ganze Geheimnis. Mit anderen Funktionen, Kanälen und Gebern können wir genauso verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 1. Phase sind nur die Fahr- und Lenkfunktionen vorhanden, und darüber hinaus etwaige Funktionen, die in beiden Phasen wirksam sein sollen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Geber, die diese Funktionen auslösen sollen, in beiden Phasen dieselbe Wirkrichtung haben sollten.&lt;br /&gt;
Modernere Anlagen (ich glaube ab der MC-20) besitzen die Möglichkeit, Phasen zu '''kopieren'''. Diese Möglichkeit können wir nutzen, indem wir zuerst ''alle Geber'', die in '''allen''' Phasen wirken sollen, in die erste Phase programmieren. Diese Phase kopieren wir und löschen dann in den  darauffolgenden Phasen alle Geber, die in diesen Phasen '''nicht''' wirken sollen oder nicht vorhanden sein sollen.&lt;br /&gt;
Bei der MZ32 und der MC32ex geht das einfach, indem wir den fraglichen Geber antippen, auf ''löschen'' tippen und dann die Aufforderung ignorieren, einen anderen Geber auszuwählen. Wir gehen einfach auf &amp;quot;Zurück&amp;quot;, und das wars. Der Geber ist in dieser Phase nicht mehr da.&lt;br /&gt;
Bei den etwas einfacheren Sendern (ab der MC-20) erreichen wir daselbe, indem wir auf dem rechten Bedienfeld die beiden waagerechten Tasten betätigen.&lt;br /&gt;
Und das war's auch schon. &lt;br /&gt;
Wir können mit der Einrichtung von Phasen nicht die Anzahl der verfügbaren Steuerkanäle erhöhen, dafür aber die eher knappen Geber sinnvoller nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeitung nicht abgeschlossen!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ralph Cornell</name></author>	</entry>

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